In Mali Losinj auf der kroatischen Insel Losinj gibt es diesen feinen Schaugarten.Bei flirrender Hitze von 30°C habe ich ihn durchstreift.

Die Buchautorin („Die Duftinsel – Insel der Vitalität“)und Gärtnerin aus Leidenschaft Sandra Nicolich hat dieses Schmuckstück gestaltet und verziert.




An Sitzgelegenheiten mangelt es nicht im Garten, sehr vielfältige bunte Bänke, Stühle und Hocker sind aufgestellt.


Und es gibt auch schattige Plätzchen.

Im Garten ist auch ein „Restaurant“ integriert, das als Geheimtipp für Lammgerichte gilt, bloß muss man vorreservieren.


Aus den Duftpflanzen werden allerlei Duftwässer und -öle herausdestilliert und im „Shop“ angeboten.



Hier wartet die frische Ernte an stark duftenden Lavendelblüten auf die Weiterverarbeitung.Trotz dieser Ernte beduften noch zahlreiche andere Lavendelsträucher den rund 3.000 m² großen Garten.

Zu entdecken gibt es gar Vieles. Zahlreiche Sukkulenten in Töpfen (und ausgepflanzt), Land-Art-Kunstobjekte und Installationen.



Ein improvisiertes Häuschen zeigt das „einfache Leben“:



(da sieht man einen realitätsnahen Fotoausdruck auf Gewebe an der Hausfassade, sehr stimmungsvoll)


Ein künstlicher Esel. Der echte („Dragan“) steht im Stall.






Ein anderer Geheimtipp im Ort sind die Land-Art-Installationen einer Künstlerkolonie. Dazu muss man ins Favela-Viertel bei der Mülldeponie.


Leider war das Areal geschlossen (und alte Photos muss ich erst digitalisieren lassen). So bleibt mir nur das Vorstellen der phantasievollen Umgrenzungsmauer.

Im nahen Rijeka ist alljährlich der angeblich drittlängste Karnevalsumzug der Welt (nach Rio und Trinidad oder New Orleans, so genau weiß ich das nicht mehr). In Mali Losinj trifft man zu der Zeit auch viele verkleidete Narren und auf der Dorfstraße wird traditionell ein Seifenkistenrennen der lustigsten Gefährte ausgetragen. Etliche dieser Fahrzeuge dürften hier gebaut worden sein und verzieren nun das Gelände.





Zum Schluss besuchte ich noch einen „Lost Place“. Zur Zeit des Kommunismus gab es im Küstenwald ein Hüttendorf. Pro Hütte dürften wohl zwei oder vier (Stock)Betten Platz gefunden haben.


Es gab ein zentrales Restaurant und abseits ein Klohäuschen. Mittlerweile ist alles von Wald und Efeu überwuchert und nur durch GHestrüpp erreichbar.


Nebenan haust wirklich noch jemand in abgestellten Wohnwagen.

Offensichtlich eine Blumenliebhaberin.


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