Der entzückende Botanische Garten von Erlangen

Auf der Rückfahrt von Bayreuth musste ich unbedingt den Botanischen Garten in Erlangen besuchen. Ich habe es nicht bereut.

Charakteristikum des Botanischen Gartens in Erlangen ist diese Art Wegpflasterung, die sich durch das ganze Gelände zieht und auch in den Tropenhäusern zu finden ist. Sie bildet eine interessante Klammerfunktion und kennzeichnet die Bilder „Aah, das Bild ist im Botanischen Garten Erlangen aufgenommen worden“.

Die Tropenhäuser erscheinen „eingewachsen“. Keine frisch gepflanzten Einzelexemplare wie im Tropenhaus Erfurt sondern durchwucherter Urwaldboden, sehr realistisch wirkend.

Die Steinbeläge algenbewachsen gealtert, wunderschön und stimmig.

Ebenso alte Gitterkörbe mit Patina, die überhaupt nicht stören.

Sparsam dosierte Bildung vom Feinsten.

Stimmig auch ein paar Aquarien…

…und moderne Kunst

Ein Wasserbecken zeigt Mangrovenvielfalt so dicht, dass man den parallelen Weg dahinter gar nicht ausmacht.

In kälteren Räumen (mit unbeheizten Glaswänden) bildet sich natürlich Kondenswasser an den Scheiben und kann die Sicht auf besondere Schützlinge stören.

Aber nicht einmal die grün veralgten Glasscheiben stören (mich)

Hier der Rundweg und die Enge werden gar nicht so erlebt.

Bepflanzte Wände verstärken demn Dschungel-Effekt.

Aber auch das Freigelände ist schön gestaltet.

Alles in allem ein kleiner feiner Garten. Da müssen wir wieder herfahren. Und dann auch Zeitg nehmen um die Altstadt zu besuchen.

Auffallend in Erlangen: Die vielen Radfahrer und vielen Schanigärten und kleinen Häuser.

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